Architektur

Schönbrunn - Neptunbrunnen

Um ein freistehendes, langes Hochstativ zu haben, muss man entweder ein spezielles Stativ kaufen, was meistens relativ teuer und auch oft schwer transportabel ist.

Man kann aber auch den Weg gehen, einen Pole (langen Mast) auf einem normalen Stativ zu befestigen. Damit ist man in der Regel leichter unterwegs. Dafür gibt es allerdings nur sehr wenige fertige Lösungen, wie die von Nodal Ninja mit dem Carbon Fiber Pole 2 oder 3 mit entsprechenden Adaptern für Stative.

Hochstativ SetupIch habe schon längere Zeit in dieser Richtung experimentiert und bei diesem Panorama im Schönbrunner Schloßpark ein neues Setup getestet.
Dafür mußte mein altes 455er Manfrotto-Stativ herhalten, das ich ein wenig modifiziert habe. An den Beinverschlüssen habe ich diverse Schrauben durch Ringschrauben ersetzt, um einmal das Stativ selbst in breitbeiniger Stellung mit drei kurzen Stahlseilen an der Mittelsäule zu einer sehr stabilen Basis für das ganze Setup zu machen und dann, um dort die Nodal Ninja Guy Wires als Abspannung des PT4Pano Monopods einzuhängen.

Dieses Setup trägt freistehend die Canon 5D MkIII mit dem 8-15er Fisheye in knapp 5m Höhe zuverlässig und braucht nur kurze Zeit nach einer Drehung, um sich zu beruhigen. Das Ganze ist auch tauglich für lange Belichtungszeiten und/oder (nicht zu heftige) windige Verhältnisse.

Vorteil dieser Lösung ist das relativ geringe Gewicht. Zudem passen Stativ und Carbon-Monopod zusammengeklappt gemeinsam in eine Stativtasche. Außer dem Fotorucksack braucht man so kein drittes Gepäckstück.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 5D MkIII
Objektiv: 
Canon EF 8-15mm ƒ/4 L USM
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Manfrotto 455B mit PT4Pano MonoPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.4
Stitching: 
PTGui 10.0 beta 3
HDR / Fusion: 
Photoshop CC + Camera Raw 8.4
Post Production: 
Photoshop CC + Pano2VR 4.5b
Buch / DVD / Beispiele: 

Maria-Theresien-Platz

Eine der ersten Aufnahmen mit meiner neuen Canon EOS 5D Mark III. Naheliegenderweise ist hier ein Test, was die Kamera im Low-Light-Bereich so kann. Dieses Panorama ist mit ISO 800 aufgenommen worden. Die Kamera zeigt hier fast kein Bildrauschen, auch nicht bei der 15 sec. langen, hellsten Belichtung dieser HDR-Reihen.

Das EF 8-15mm L ƒ/4.0 Fischauge bietet hier bei 13mm praktisch die gleiche Bildgeometrie wie bei 8mm an der EOS 7D mit ihrem APS-C-Sensor. Durch die größeren Sensor-Pixel ergibt sich jedoch eine bessere Ausnutzung der optischen Auflösung des Objekitvs und ein besseres Rauschverhalten. Die leicht höhere Pixelgröße des Sensors der 5D von 22MP gegenüber den 18MP der 7D führt zu einer etwas höheren Netto-Dateiabmessung des fertigen Panoramas.

Das Panorama zeigt den großen Platz zwischen Kunsthistorischem und Naturhistorischen Musuem in Wien mit dem Maria-Theresia-Denkmal und dem Burgtor.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
5
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 5D MkIII
Objektiv: 
Canon EF 8-15mm ƒ/4 L USM
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.3
Stitching: 
PTGui 10.0 beta 2
HDR / Fusion: 
PTGui 10.0 beta 2
Post Production: 
Photoshop CC + Pano2VR 4.5b
Buch / DVD / Beispiele: 

Flakturm Wien

Der alte Flakturm im Esterházy-Park, ein riesiger Luftschutzbunker aus dem 2.Weltkrieg mit Geschützstellungen auf dem Dach, das wegen seiner massiven Bauweise und seiner innerstädtischen Lage praktisch nicht zerstörbar war, wurde eine Nutzung gesucht, was schließlich zu einem Indoor-Zoo mit Aquarien und Terrarien (»Haus des Meeres«) führte. Vor einiger Zeit wurde er mit einem Café auf dem Dach erweitert.

Davor waren die vier Geschützplattformen als Aussichtspunkte bereits sehr beliebt, boten aber durch ihre Anordnung nur einen jeweils 270° umfassenden Ausblick von jeder Ecke des Turms. Die neue Terrasse des Cafés auf dem Dach liegt nun noch um etwa ein Dutzend Meter höher und bietet ein wesentlich besseres Panorama der Stadt.

Der Flakturm liegt mitten im 6. Wiener Gemeindebezirk, ist sehr gut erreichbar und der einzige öffentlich zugängliche Aussichtspunkt von solcher Höhe und solcher Nähe zur Innenstadt.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 7D
Objektiv: 
Canon EF 8-15mm ƒ/4 L USM
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Benro Travel Angel II C1692TB0 Carbon

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.3
Stitching: 
PTGui 10.0 beta 3
HDR / Fusion: 
Photoshop CC + Camera Raw 8.3
Post Production: 
Photoshop CC + Pano2VR 4.5b
Buch / DVD / Beispiele: 

Stephansplatz

Der Stephansplatz im Zentrum Wiens ist eine meiner liebsten Test-Locations, weil er schnell zu erreichen und in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll ist: Viel Architektur, die Aufnahme- und Bearbeitungsfehler sofort sichtbar werden lässt, schöne Stimmungen wie in dieser Winterabenddämmerung, extremes Mischlicht durch die vielen verschiedenen Lampen und Geschäftsbeleuchtungen und vor allem immer Menschen, manchmal sogar ziemlich viele, wie an diesem Werktags-Feierabend.

Bei dieser Aufnahme habe ich sowohl die Canon EOS 5D Mark III getestet als auch den Novoflex Triopod:
• Die Kamera lieferte für dieses Panorama (mit Exposure Fusion) 5 Belichtungen von 1/60 bis 4 Sekunden bei 400 ISO. Die lange Belichtungszeit führt zu den angenehm verschwommenen Passanten, die dadurch ihre eigene Dynamik entfalten.
• Der Triopod, den ich sonst hauptsächlich mit Skistöcken im Gebirge nutze, kommt hier mit den Alu-Beinen zum Einsatz und ist gerade durch seine kompakten Abmessungen und sein relativ geringes Gewicht auch für städtische Panorama-Safaris geeignet. Er ist wesentlich stabiler als ein kleines Reisestativ, was sich bei langen Belichtungszeiten wie bei diesem Panorama sehr positiv auswirkt. Das nachträgliche Ausrichten der einzelnen Bilder einer Belichtungsreihe, das wegen Wind und Vibrationen bei leichten Stativen oft nötig ist, konnte man hier getrost weglassen und die Bracketing-Reihen der Stitching-Software (hier PTGui) problemlos als pixelgenau servieren.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
5
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 5D MkIII
Objektiv: 
Canon EF 8-15mm ƒ/4 L USM
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.3
Stitching: 
PTGui 10.0 beta 2
HDR / Fusion: 
PTGui 10.0 beta 2
Post Production: 
Photoshop CC + Pano2VR 4.5b
Buch / DVD / Beispiele: 

Panorama-Tour Wiener Staatsoper

Im Auftrag der renommierten Digital-Agentur checkpointmedia AG habe ich eine Panorama-Tour für die Website der Wiener Staatsoper produziert. 

Der interaktive Rundgang umfasst 20 Panoramen (alle 360° x 180°) und zeigt sowohl die neue Probebühne im Arsenal (3 Panoramen) als auch das Haupthaus am Ring (17 Panoramen). Zusätzlich gibt es von einer Aussenansicht eine Tag- und eine Nachtversion und von der Innenansicht des Zuschauerraums zwei Versionen in unterschiedlicher Beleuchtung. Die 360°-Rundsicht über die Wiener Innenstadt vom Dach der Oper aus wurde in einer Bildgröße von einem halben Gigapixel aufgenommen.
Die Panoramen sind einmal in Form einer geführten Tour der Reihe nach erlebbar als auch frei über zahlreiche Hotspots navigierbar. Viele Info-Hotspots, die z.T. bebildert sind, erklären interessante Teile in diesem imposanten und geschichtsträchtigen Gebäude. Eingebettete Videos machen z.B. bei den Probebühnen die Arbeit der Sänger erlebbar.

Mehr zum Projekt habe ich im Blog geschildert.

Buch / DVD / Beispiele: 

Naturhistorisches Museum Wien - Meteoritensaal

Der Meteoritensaal des Naturhistorischen Museums beherbergt eine der berühmtesten, ältesten und größten Sammlungen an Metoriten weltweit. Diese Aufnahme von 2010 zeigt noch den alten Saal. Ende 2012 ist er aufwendig umgestaltet worden.

[Die Aufnahme entstand mit freundlicher Genehmigung des NHM]

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 7D
Objektiv: 
Sigma 8mm f3.5 EX DG Fisheye
Panorama-Kopf: 
Agnos RingT 8S
Stativ: 
Gitzo Basalt Reporter G1298

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.2
Stitching: 
PTGui 9.1.8
HDR / Fusion: 
PTGui 9.1.8
Post Production: 
Pano2VR 4.5b & Photoshop CC
Buch / DVD / Beispiele: 

Naturhistorisches Museum Wien - Ernst Haeckel Saal

Wie ein kleiner Hörsaaal ist der Ernst Haeckel Saal im Naturhistorischen Museum in Wien angelegt. Dieser Raum ist dem Zoologen Ernst Haeckel gewidmet und beherbergt eine Schausammlung zum Thema »Mikrokosmos«.

[Die Aufnahme entstand mit freundlicher Genehmigung des NHM]

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 7D
Objektiv: 
Sigma 8mm f3.5 EX DG Fisheye
Panorama-Kopf: 
Agnos RingT 8S
Stativ: 
Gitzo Basalt Reporter G1298

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.2
Stitching: 
PTGui 9.1.8
HDR / Fusion: 
PTGui 9.1.8
Post Production: 
Pano2VR 4.5b & Photoshop CC
Buch / DVD / Beispiele: 

Innsbruck - Hofkirche

Die Innsbrucker Hofkirche ist eine der bedeutendsten Grabkirchen in Europa. In der Mitte der im 16. Jhdt. erbauten, gotischen Kirche steht das gewaltige Grabmal von Kaiser Maximilian I., das flankiert ist von 28 überlebensgroßen Bronzefiguren, die Personen aus seiner Familie, aber auch aus der Geschichte darstellen. Diese beiden dunklen Figurenreihen verleihen der Kirche eine einzigartige Atmosphäre. Ebenfalls hier begraben ist der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer.

Man kann die Kirche als Teil des Tiroler Landesmusuems besichtigen und wie so oft ist dabei Fotografieren mit Blitz und/oder Stativ nicht gestattet. Deshalb ist diese Aufnahme freihändig entstanden, was allein eine Herausforderung in diesem nicht allzu hellen Raum darstellt. Möchte man dann noch ein HDR-Panorama haben, wird's schwierig, weil die hellste Aufnahme der Belichtungsreihe bereits eine Verschlusszeit von 1/3 sec. erfordert hat (bei ISO 400). Da gibt es natürlich trotz der kurzen Fischaugen-Brennweite von 8mm die Gefahr von Verwacklungen. Aus einer größeren Zahl an Aufnahmen wurde hier die schärfsten ausgewählt. Zum Einsatz kam eine Canon EOS 600D mit der modifizierten Firmware Magic Lantern, um ohne weitere Hardware Belichtungsreihen mit 5 Schritten und je 2 EV zu bekommen.

Die nie ganz vermeidbaren Ungenauigkeiten bei sphärischen Freihandaufnahmen haben bei diesem Beispiel einen relativ hohen Retuscheaufwand erfordert.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
5
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 600D + Magic Lantern
Objektiv: 
Sigma 8mm f3.5 EX DG Fisheye
Panorama-Kopf: 
keiner
Stativ: 
keines

Software

Pre Production: 
Lightroom 4.4
Stitching: 
PTGui 9.1.7
HDR / Fusion: 
PTGui 9.1.7
Post Production: 
Pano2VR 4.1 & Photoshop CS6
Buch / DVD / Beispiele: 

Nikolaaskerk - Amsterdam

Die Nikolaaskerk ist eine prächtige neuromanische Kirche im Norden der Amsterdamer Innenstadt in der Nähe des Bahnhofs.

Diese Aufnahme entstand bei einer Exkursion der Teilnehmer des PanoTools Meetings, das 2012 in Den Haag stattfand.

Für diese Aufnahme wurde die Canon EOS 7D zusammen mit dem Promote Control benutzt, um die sehr dynamischen Lichtverhältnisse in der Kirche mit jeweils 7 Belichtungen pro Richtung zu bewältigen.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
7
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 7D + Promote Control
Objektiv: 
Sigma 8mm f3.5 EX DG Fisheye
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Gitzo Basalt Reporter G1298

Software

Pre Production: 
Lightroom 4.0
Stitching: 
PTGui 9.1.3
HDR / Fusion: 
LR/Enfuse
Post Production: 
Pano2VR 4 & Photoshop CS6
Buch / DVD / Beispiele: 

Virtuelle Tour mit Pano2VR 4.0 Pro

Mit Pano2VR 4, dessen erste Versionen im Sommer 2012 erschienen sind, kommt bei diesem Universalwerkzeug für die Erstellung von interaktiven Panoramen erstmals eine Funktion ins Spiel, die bequem mehrere Panoramen zu virtuellen Touren verknüpfen kann. Dieses einfach zu bedienende Werkzeug ist Kern eines Workshops in der zweiten Ausgabe des Panoramabuchs, wo drei Panoramen aus der Wiener Innenstadt in wenigen Schritten zu einer einfachen virtuellen Tour zusammengehängt werden.
[Diese virtuelle Tour ist hier absichtlich in einer reduzierten Qualität und genauso in die Website eingebaut worden, wie Sie das mit den Dateien, die für den Workshop auf der Buch-DVD mitgeliefert werden, selbst nachvollziehen können.]

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