Aussenaufnahme

Luzern - Blaue Stunde

Schöne Abendstimmung auf dem Rathaussteg, der die Luzerner Altstadt mit dem anderen Ufer der Reuss verbindet. Die nächste Brücke in Richtung Vierwaldstättersee ist die berühmte Kapellbrücke.
Diese Aufnahme enstand mit der Canon EOS 600D, in der die alternative Firmware »Magic Lantern« lief, die ein Exposure Bracketing mit 5 x 2 EV erlaubt (-4, -2, 0, +2, +4 Blenden). Die Ausarbeitung geschah hier als 32-Bit-Camera-Raw, das ich seit einiger Zeit allen anderen Verfahren vorziehe, weil man hier ohne viel Aufwand einen sehr natürlichen Look bei Hochkontrastaufnahmen hinbekommt.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
5
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 600D + Magic Lantern
Objektiv: 
EF 8-15mm ƒ/4 L Fisheye
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Benro Travel Angel II C1692TB0 Carbon

Software

Pre Production: 
Lightroom CC 2015.3
Stitching: 
PTGui 10.0.13
HDR / Fusion: 
Adobe Camera Raw 9.3
Post Production: 
Photoshop CC 2015.1 + Pano2VR 5 beta 4
Buch / DVD / Beispiele: 

In der Noth

Panorama beim Wasserfall »In der Noth«, einem engen Seitental bei Ybbsitz in Niederösterreich, das mit vielen Hammerwerken, Schleifen, Schmieden und einem kleinen Kraftwerk ein altes Zentrum der Eisenindustrie war (und auch noch ist).

Die sehr kontrastreiche Szenerie habe ich versuchsweise mit 5 Belichtungen aufgenommen. Weil die Sony A7R an sich nur 3 Belichtungen in einer Reihe beherrscht und es auch (leider noch immer) keine funktionierende Schnittstelle für externe Hardware wie z.B. Promote Control gibt, habe ich manuell zwei 3er-Reihen mit je 2EV Abstand aufgenommen, einmal mit 1/30 sec als Normalbelichtung und einmal mit 1/500 sec. Beiden gemeinsam ist eine Belichtung von 1/125 sec. Das geht natürlich nur auf dem Stativ, weil man die Kamera für das Umstellen der Belichtungszeit berühren muss.

Entwickelt habe ich das 32-Bit-Panorama dann mit Adobe Camera Raw, das auch für einen solchen extremen Belichtungsumfang einen relativ natürlich wirkenden Look bietet.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
5
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
PT4Pano KISS
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom CC 2015.1
Stitching: 
PTGui 10.0.12
HDR / Fusion: 
Adobe Camera Raw 9.1
Post Production: 
Pano2VR 5b2 & Photoshop CC 2015.1
Buch / DVD / Beispiele: 

Vollmond am Habsburghaus

Vollmondaufgang auf der Rax an der niederösterreichisch-steirischen Grenze beim Habsburghaus: Erstes Ergebnis einer länger geplanten Bergtour mit Übernachtung, um rund um die Abend- und Morgendämmerung Panoramaaufnahmen machen zu können.

TrioPod Light auf der RaxZum ersten Mal im praktischen Einsatz war hier mein neuer, superleichter Stativkopf für die Novoflex-Skistöcke, den ich mir speziell für solche Touren habe fertigen lassen, denn hier muss neben einer minimalen Fotoausrüstung noch Verpflegung, Gewand und Ausrüstung für mehr als eine Tagestour im Rucksack Platz haben und zu schwer solls ja auch nicht werden.

Die Aufnahmen (3 Brackets • ƒ/11 • 1600 ISO • 1/8 - 1 - 8 sec) wurden zuerst in Lightroom CC 2015.1 zu HDR-DNGs zusammengefügt und dann in PTGui gestitcht. Die etwas höhere ISO-Einstellung habe ich gewählt, damit bei den 8 Sekunden der längsten Belichtung die Sterne noch verlässlich scharfe Punkte bleiben. Bei der Sony A7R kann man bei 1600 ISO ein noch gut akzeptables Bildrauschen erwarten. Die Sterne noch mehr aus dem Nachthimmel herauszuholen, macht in Vollmondnächten keinen Sinn.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
PT4Pano KISS
Stativ: 
Custom Head mit Novoflex Skistöcken

Software

Pre Production: 
Lightroom CC 2015.1
Stitching: 
PTGui 10.0.12
HDR / Fusion: 
Lightroom CC 2015.1
Post Production: 
Pano2VR 5b2 & Photoshop CC 2015.1
Buch / DVD / Beispiele: 

Experimentelles Astro-Panorama

In letzter Zeit faszinieren mich Nachtpanoramen. Leider komme ich im Moment nicht wirklich dazu, dafür mal an einen wirklich dunklen Ort zu fahren. So ist aus zwei meiner bisherigen Nachtpanoramen (Üetliberg und Perchtoldsdorfer Heide) und der Frage, wieviel Sterne die Sony A7R eigentlich in der Stadt »sieht«, ein experimenteller Aufbau entstanden, mit dem ich den Sternenhimmel mitten in Wien aufzunehmen versucht habe.

Mit bloßen Auge, noch dazu wie hier bei fast vollem Mond, sieht man in einer so großen Stadt normalerweise nur eine Handvoll Sterne. Um doch soviel wie möglich vom Sternenhimmel aus dem Dunkel herauszuholen, habe ich ein zweiteiliges Verfahren gewählt:
• Den Boden und die Szenerie der Stadt habe ich wegen der üppigen künstlichen Beleuchtung als HDR mit -3, 0 und +3 EV aufgenommen (1/8 - 1 sec - 8 sec bei ƒ/11 und 800 ISO). In der hellsten Belichtung sind nur die hellsten Sterne zu sehen.
• Um die Sterne herauszuholen, habe ich ein zweites Panorama für den Himmel aufgenommen. Hier habe ich die Belichtungszeit auf 30 sec erhöht, was 1. bei ebenfalls 800 ISO zu beachtlichem Rauschen führt und 2. zu lang ist für punktförmige Sterne. Also habe ich gegen das Rauschen mit Stacking gearbeitet und jeweils 16 Aufnahmen für eine Richtung gemacht (64 insgesamt), was das Bildrauschen fast komplett eliminiert. Sowas dauert (zusammen ca. 45 Minuten) und derweil bewegt sich der Sternhimmel natürlich weiter, bei dieser Zeitdauer um etwas mehr als 11°. Also mußte ich den Panoramakopf nachführen. Astrofotografen verwenden für so einen Zweck eine so genannte »Parallaktische Montierung« mit einer Nachführung, bei der die Kamera mit der Geschwindigkeit von einer Umdrehung pro Tag mit dem Sternhimmel »mitbewegt« wird.

Da ich sowas (noch) nicht besitze, habe ich dafür den unteren Teil meines Seitz Roundshot VR Drive 2 »missbraucht«, den auf eine Drehgeschwindigkeit von 15° pro Stunde eingestellt und eine Konstruktion mit einer paar Arca-Swiss-Teilen von Novoflex, Sunwayfoto und Really Right Stuff gebaut, die die Drehachse des VR Drive schräg zum Polarstern ausrichtet. Oben drauf war dann der manuell bediente Panoramakopf mit der Sony A7R und dem Samyang 8mm ƒ/2.8 V2 Fisheye montiert. Das ganze war mäßig präzise, weil mir die Einrichtung zum genauen Anpeilen des Polarsterns gefehlt hat (»Polsucher«). Deswegen sind die Sterne im Panorama auch noch keine schönen Punkte, aber für die lange Aufnahmedauer und einen ersten Versuch sind die kurzen Striche mal okay.

Das erste Panorama für die Stadt habe ich natürlich ohne Nachführung aufgenommen, weil ja sonst die Gebäude unscharf und verzogen werden. Da das Ganze nur ein Versuch war, habe ich hier das Thema Retusche mal nicht sonderlich ernst genommen ;-)

Fazit dieser Übung: Ich bin einmal mehr erstaunt über die Nachtsichtfähigkeiten der A7R und weiß nun, was noch fehlt für bessere Nachtpanoramen. Es bleibt spannend.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
PT4Pano KISS + Seitz Roundshot VR Drive 2
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.7 + StarStaX 0.70
Stitching: 
PTGui 10.0.12
HDR / Fusion: 
Adobe Camera Raw 9.1
Post Production: 
Photoshop CC 2015 + Pano2VR 5.0b2
Buch / DVD / Beispiele: 

Habsburghaus

Panorama vor dem Habsburghaus (1.786 m) auf der Rax mit Blick auf die Heukuppe und Aussicht in über die Alpen Richtung Westen.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
PT4Pano KISS
Stativ: 
Novoflex TrioPod mit Skistöcken

Software

Pre Production: 
Lightroom CC2015.1
Stitching: 
PTGui 10.0.12
HDR / Fusion: 
Adobe Camera Raw 9.1
Post Production: 
Photoshop CC 2015
Buch / DVD / Beispiele: 

Jubiläumswarte

Dämmerungspanorama von der Jubiläumswarte aus, einem der wohl besten Aussichtspunkte auf dem Wiener Stadtgebiet. Auf der Plattform in 31 m Höhe hat man einen Blick sowohl über die gesamte Stadt als auch über den Wienerwald hinweg bis hin zu Alpen und nach Osten bis hin zu Bergen, die bereits zur Slowakei gehören.

Hier hab ich in der Blauen Stunde recht genau die Zeit erwischt, wo die Lichter der Stadt und der Schein der Dämmerung im Westen gleich hell sind.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
PT4Pano KISS
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.7.1
Stitching: 
PTGui 10.0.12
HDR / Fusion: 
PTGui 10.0.12
Post Production: 
Photoshop CC 2014 + Pano2VR 4.5.2
Buch / DVD / Beispiele: 

Anninger - Wilhelmswarte

Dieses Panorama ist auf einem kleinen Aussichtsturm im Wienerwald entstanden. Ein Aufbau, mit dem die Treppe auf das Podest führt, hat aber an sich einen kompletten 360°-Rundblick verhindert.

Deswegen kam hier der »Travel Pole« von Nodal Ninja zum Einsatz, der eine Panorama-Aufnahme von fast 3m Höhe aus ermöglicht hat. Dieses Hochstativ ist zerlegbar und trotz seiner Höhe sehr leicht. Durch sein kleines Packmaß passt sogar in einen mittelgroßen Rucksack hinein.

Der Blick von der Wilhelmswarte geht hier vom Wienerwald und dem noch gut sichtbaren Wien über die ostösterreichische Ebene bis zum Ostende der Alpen mit dem Schneeberg als prominentestem Gipfel dieser Aussicht.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1 (modifiziert)
Stativ: 
Nodal Ninja Travel Pole

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.7.1
Stitching: 
PTGui 10.0.12
HDR / Fusion: 
Adobe Camera Raw 8.7
Post Production: 
Photoshop CC 2014 + Pano2VR 4.5.3
Buch / DVD / Beispiele: 

Ferropolis

Ferropolis ist ein Freilichtmuseum, in dem man alte Bagger und Großgeräte aus dem hier lange betriebenen Braunkohletagebau Gräfenheinichen bei Dessau besichtigen kann.

Sie wurden auf einer Halbinsel in der inzwischen vollgelaufenen Tagebaugrube gemeinsam aufgestellt. Ein sogenannter »Absetzer« kann auch begangen und innen besichtigt werden. Er bietet einige großartige Aussichtspunkte auf das gesamte Gelände und seine ebenfalls gigantischen Kollegen.

Der weite Platz zwischen den Baggern ist eine spektakuläre Kulisse für Großveranstaltungen wie das bekannte »MELT«-Festival.

 

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
5
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 5D MkIII
Objektiv: 
Canon EF 8-15mm ƒ/4 L USM
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.4
Stitching: 
PTGui 10.0 beta 5
HDR / Fusion: 
Photoshop CC + Camera Raw 8.4
Post Production: 
Photoshop CC + Pano2VR 4.5
Buch / DVD / Beispiele: 

Krimmler Wasserfall

Bei dieser Aufnahme waren weniger die Lichtverhältnisse (Gegenlicht und Schatten im Wald) das Problem, sondern der Schutz der Fischaugen-Linse vor den gelegentlich vom Wind zum Standpunkt der Kamera verblasenen Gischtwolken. Hier galt es, immer wieder den richtigen Moment abzupassen und Kamera sofort nach einem Shot wieder mit dem Anorak abzudecken.

Zusätzlich gab es noch die Notwendigkeit, eine Menge Reserve-Aufnahmen zu machen, denn bei gutem Wetter hat dieses weltbekannte Naturschauspiel eine Menge Zuschauer, die sich natürlich auch bewegen. So ist dieses Bild relativ »aufgeräumt«.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
5
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 600D + Magic Lantern
Objektiv: 
Sigma 8mm f3.5 EX DG Fisheye
Panorama-Kopf: 
PT4Pano KISS
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.5
Stitching: 
PTGui 10.0 beta 7
HDR / Fusion: 
Photoshop CC 2014 + Camera Raw 8.5
Post Production: 
Photoshop CC 2014 + Pano2VR 4.5.1
Buch / DVD / Beispiele: 

Josefswarte Dämmerung

Wer in dieser stimmungsvollen Dämmerungsaufnahme Bildrauschen entdeckt, liegt nicht ganz falsch: Die Lichtverhältnisse hätten an sich problemlos 100 ISO erlaubt. Hier habe ich allerdings 800 ISO wählen müssen, damit die längste Belichtungszeit 1/13 sec (also nach Faustregel für 8mm Freihand plus Reserve) hinbekomme. Grund war der sehr ruppige Wind mit Sturmböen dazwischen, der die Stahlkonstruktion des Aussichtsturms praktisch permanent hat vibrieren lassen. Dass das Stativ am Geländer befestigt war, hat bei diesen Bedingungen zwar nicht geschadet, aber auch nicht wirklich etwas genützt. Das war nur gegen gröbere Erschütterungen durch direkte Windstöße hilfreich, nicht aber gegen die Vibrationen.

Die hier verwendete Befestigung habe ich übrigens in ähnlicher Form ein einem Video des Foto-Blogs »Blende 8« im vergangenen Herbst gezeigt.

Blende 8 - Folge 133

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
Novoflex VR-System Slim
Stativ: 
Novoflex TrioPod mit Skistöcken

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.7.1
Stitching: 
PTGui 10.0.11
HDR / Fusion: 
PTGui 10.0.11
Post Production: 
Photoshop CC 2014 + Pano2VR 4.5.1
Buch / DVD / Beispiele: 

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