Aussenaufnahme

Perchtoldsdorfer Heide

Im Winter ist es früher dunkel und ein Nachtpanorama geht schon (wie hier) zwischen 7 und 8 Uhr abends. Nach einer längeren Wanderung habe ich kurz vor dem Ziel trotz eisiger Kälte und starkem Wind nochmal meine Panorama-Ausrüstung ausgepackt und dieses Aufnahme mit der Aussicht auf das Wiener Becken gemacht. Die Nachtstimmung mit dem Reflexlicht auf dem Schnee, der für die Stadtnähe außergewöhnlich klare Sternhimmel und die Leuchtspuren der Flieger waren einfach zu reizvoll.

Dieses Panorama hat ein paar Kompromisse erfordert: Der ruppige Wind hat ordentlich am Stativ gerüttelt (auch wenn es durch meinem Rucksack mit 3-Punkt-Aufhängung beschwert war) und bei den hellsten der 3 HDR-Belichtungen mit 30 Sekunden war Einiges an verwackeltem Ausschuss dabei. An längere Belichtungen war nicht zu denken, deshalb habe ich die ISO bis 1250 hinaufgedreht, was bei der A7R aber noch recht gut geht, zumal durch die hier verwendete Exposure Fusion das Rauschen etwas herausgemittelt werden kann.

Zum Einsatz kam hier wieder möglichst leichtgewichtiges Equipment, weil ich länger zu Fuss unterwegs war. An der Sony A7R wieder das mittlerweile bewährte Samyang 8mm ƒ/2.8 v2 Fisheye. Als Panoramakopf hatte ich den Novoflex VR Slim mit dabei, weil ich unterwegs noch mit längeren Brennweiten fotografiert habe. Unten drunter als Stativ kann ich mir für Wanderungen das Novoflex TrioPod mit Skistöcken nicht mehr wegdenken.

Manche Sujets mit einem Standpunkt auf freier Fläche eignen sich gut für die stereoskopische Projektion (»Little Planet«). So auch hier:

Perchtoldsdorfer Heide Little Planet

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
Novoflex VR-System Slim
Stativ: 
Novoflex TrioPod mit Skistöcken

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.7.1
Stitching: 
PTGui 10.0.11
HDR / Fusion: 
PTGui 10.0.11
Post Production: 
Photoshop CC 2014 + Pano2VR 4.5
Buch / DVD / Beispiele: 

Wien - Graben - Blaue Stunde - Version 2

Dieses Panorama ist eine andere Version des hier gezeigten Panoramas. Während bei der ersten Version das 8mm Samyang Fisheye an der Sony A7R verwendet und damit bei 4 Aufnahmen für die komplette Kugel von 360° x 180° eine Bildgröße von 12.220 x 6.110 Pixel erzielt wurde, kam hier das Tokina 10-17mm Fisheye-Zoom zum Einsatz. In der von 360pano.de »rasierten« Version kann dieses an sich für Canon APS-C- bzw. Nikon DX-Kameras bestimmte Fischauge auch an einer Vollformatkamera benutzt werden. Da hier bei 13mm Brennweite die Sensorfläche viel besser ausgenutzt werden kann, erhöht sich die Ausgabegröße auf 14.964 x 7.482 Pixel. Der Aufwand ist identisch: Es braucht hier ebenfalls 4 Aufnahmen.
Einziger Unterschied zur Aufnahme mit dem 8mm Samyang: Die Kamera wird hier gekippt (»Slanted Mode«), um die 180° diagonalen Bildwinkel in die Vertikale zu bekommen. Dafür wurde ein Ring-Panoramakopf von Nodal Ninja verwendet.

Mehr Details zum »Rasur«-Service gibt es hier.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Tokina AT-X 10-17mm/f3.5-4.5 DX
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Berlebach Report 3042 + PT4Pano MonoPod

Software

Pre Production: 
Lightroom CC 2015.4
Stitching: 
PTGui 10.0.15
HDR / Fusion: 
PTGui 10.0.15
Post Production: 
Photoshop CC 2015.2 + Pano2VR 5.0b5

Volksgarten Wien

Tokina 10-17mm OriginalDieses Panorama vom Vorfrühling im Wiener Volksgarten wurde mit einem speziellen Objektiv gemacht. Das Tokina 10-17mm Fisheye-Zoom wurde für Kameras mit einem Crop-Faktor von 1,6 (Canon APS-C) bzw. 1,5 (Nikon DX) gebaut. Die fest angebrachte Sonnenblende verhindert eine Nutzung an Vollformatkameras, denn die Blendenflügel ragen dabei ins Bild.
Der deutsche Service 360pano.de kann solche Fischaugen- und Weitwinkelobjektive jedoch für das Vollformat nutzbar machen, indem er die Sonnenblende fachgerecht entfernt (»Sonnenblende rasieren«). Das habe ich für mein Tokina mal machen lassen und bei dieser Aufnahme mit der Sony A7R das Ergebnis getestet.

Novoflex VR SlimShaved TokinaDie Aufnahme erfolgte mit 6 Bildern, die 30° nach unten geneigt sind, sowie mit einem Bild für das Zenit (90° nach oben). Hier kam der neue Novoflex Panoramakopf »VR-System Slim« zum Einsatz. Diese Konfiguration ergibt mit der 36-Megapixel-Vollformatkamera mit nur 7 Aufnahmen mit 15mm Brennweite (6x -20° + 1x +90°) ein Ergebnis von immerhin 18.916 x 9.458 Pixel. Das ist ein sehr gutes Verhältnis von Aufwand und Ergebnis.

Mit dem auch »Lens Shaving« genannten Verfahren kann man aus einer Reihe von bewährten APS-C- und DX-Fischaugen-Objektiven an einer vollformatigen Kamera oft beachtliche Auflösungen herausholen und so auch bereits vorhandene Linsen für kleinere Sensoren nach einen Upgrade auf das Vollformat sinnvoll weiternutzen.
Mehr Details zu diesem Service gibt es hier.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
7
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
15,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Tokina AT-X 10-17mm/f3.5-4.5 DX
Panorama-Kopf: 
Novoflex VR-System Slim
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom CC 2015.4
Stitching: 
PTGui 10.0.15
HDR / Fusion: 
Lightroom CC 2015.4
Post Production: 
Photoshop CC 2015.2 + Pano2VR 5.0b5

Wien - Graben - Blaue Stunde

Panorama vom Hochstativ am weihnachtlich beleuchteten Wiener Graben. Durch die Aufnahmehöhe von annähernd 5 Metern über dem Boden ergibt sich eine schöne Perspektive über die Passanten hinweg.

tomshot360Auf dem PT4Pano MonoPod wurde hier die sehr leichte Kombination aus der Sony A7R, dem Samyang 8mm Fisheye und dem TOM SHOT 360 Fischaugenring verwendet. Dieser wird speziell für dieses Objektiv gefertigt. Vorteil dieses Kopfes ist sein sehr kleiner Footprint, der selbst auf diesem hohen Stativ nur einen Kreis von etwa 1,5 Meter Durchmesser am Boden verdeckt. Das Raster aus Bodenplatten in dieser Aufnahme war dadurch relativ einfach zu retuschieren. Der MonoPod wurde hier in eine Halterung auf einem Berlebach-Stativ gestellt, so dass er auch für längere Belichtungszeiten ruhig freistehend zu verwenden war.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
TOM SHOT 360 Ultralight Panohead
Stativ: 
Berlebach Report 3042 + PT4Pano MonoPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.7
Stitching: 
PTGui 10.0.11
HDR / Fusion: 
PTGui 10.0.11
Post Production: 
Photoshop CC 2014 + Pano2VR 4.5.1
Buch / DVD / Beispiele: 

Albertina

Nachtpanorama von der Terrasse vor der Albertina, dem Museum mit der weltbekannten grafischen Sammlung mit dem Blick vom dunklen Burggarten mit der Hofburg dahinter, dem Reiterstandbild Herzog Albrechts, dem modernen »Soravia Wing« vor dem Eingang bis hin zu den Bauten rund um den Albertina-Platz mit dem Hotel Sacher gegenüber und der Rückseite der Wiener Staatsoper.

Novoflex VR-System Slim Diese Aufnahme wurde mit dem neuen Novoflex VR-System Slim gemacht, einer relativ leichten, aber sehr präzisen Panoramakopf-Konstruktion, die sich klein und handlich zusammenlegen lässt und ideal geeignet ist für die Gewichts- und Größenklasse der spiegellosen Systemkameras wie hier der Sony A7R, die für diese Aufnahme mit einem Metabones-Adapter ausgestattet wurde, um das Canon EF 24mm f/2.8 IS USM mit dem Sony E-Mount zu verbinden.

Die Aufnahme ergab in voller Auflösung (hier verkleinert) 31.000 x 15.500 Pixel.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
32
Brennweite (35mm): 
24,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
EF 24 mm ƒ/2.8 IS USM mit Metabones EF-fo-E-Mount-Adapter Mk IV
Panorama-Kopf: 
Novoflex VR-System Slim
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.7
Stitching: 
PTGui 10.0.11
Post Production: 
Pano2VR 4.5.1 & Photoshop CC 2014
Buch / DVD / Beispiele: 

Rigi - Sony A7R HDR

Als Gegenstück zum LDR-Panorama (»Low Dynamic Range«), das nur mit einer einzigen Belichtung produziert wurde, soll hier eine HDR-Aufnahme mit allen drei Belichtungen eines -3 / 0 / +3 EV-Bracketings dienen. Die Ausarbeitung erfolgte in Lightroom linear mit der Ausgabe als 16-Bit-TIFF und die HDR-Montage in PTGui mit einer Ausgabe als 32-Bit-TIFF, das in Adobe Camera Raw finalisiert wurde.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
PT4Pano KISS
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.6
Stitching: 
PTGui 10.0.8
HDR / Fusion: 
Adobe Camera Raw 8.6
Post Production: 
Photoshop CC 2014 + Pano2VR 4.5.1
Buch / DVD / Beispiele: 

Rigi - Sony A7R LDR

Dieses Panorama ist die erste von zwei Ausarbeitungen derselben Aufnahmen von der Sony A7R. Hier ist nur die mittlere von drei Belichtungen (Bracketing: -3 / 0 / +3 EV) verwendet worden, um den Dynamikumfang zu testen, der bei diesem Motiv mit ausgeprägten Farb- und Helligkeitsverhaltnissen besonders gut zu beurteilen ist.

Aus den RAW-Dateien der Sony A7R lässt sich hier in der Tat bei sorgfältigen Einstellungen in Lightroom in den dunklen Stellen der bewaldeten Hänge unterhalb der Bahnstation noch Zeichnung herausholen, ohne hier ein Übermaß an Bildrauschen zu provozieren.

Hier ist das Gegenstück als HDR-Ausarbeitung.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
PT4Pano KISS
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.6
Stitching: 
PTGui 10.0.8
Post Production: 
Pano2VR 4.5.1 & Photoshop CC 2014
Buch / DVD / Beispiele: 

Muttekopfhütte

Dieses Panorama stammt vom ersten Einsatz meiner neuen Sony A7R unterwegs im Gebirge. Das geringe Gewicht der Kamera bei professioneller Bildqualität war ein Hauptgrund für deren Anschaffung.

Ich hatte noch das Zeiss Sonnar 55mm ƒ/1.8 als Objektiv dabei, das mir Sony dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat.

Statt ein sphärisches Panorama mit einem Fischauge zu machen, habe ich hier die exzellente Bildschärfe dieses Zeiss-Normalobjektivs dazu genutzt, mit der Komposition von Nah- und Fernbereichen eines solchen sehr hochaufgelösten Panoramas zu experimentieren.

Bei 55mm bekommt man keine genügende Tiefenschärfe mehr hin, um bei Landschaftspanoramen alles vom Vordergrund bis in die Ferne scharf abbilden zu können (unzureichende Hyperfokaldistanz). Deshalb habe ich hier für die 3 Reihen zu je 24 Bildern eine relativ große Überlappung gewählt (fast 40% horizontal und vertikal) und dabei mit dem Autofokus gearbeitet. So ergab sich von praktisch allen Gegenstandsbereichen im Vordergrund eine scharfe und eine unscharfe Version. Beim Stitching konnten diese dann mit Masken so zusammengestellt werden, dass das komplette Bild scharf ist. Durch die Bildgröße (1,2 Gigapixel) hat das einen eher heftigen Aufwand bedeutet und zwischenzeitlich eine Arbeitsdatei von 45 GB (!).

Die hier gezeigte Version des Panoramas ist heruntergerechnet. Die Vollauflösung gibt es auf mountainpanoramas.com zu sehen. Das Panorama entstand übrigens während des Treffens der Fotografen, die auf dieser Plattform publizieren.

Technische Details:
Ich musste bei diesem mehrtägigen Ausflug in die Tiroler Berge nur mit einem Rucksack auskommen und konnte nur minimales Equipment mitnehmen. Deshalb habe ich auf einen zweiachsigen Panoramakopf verzichtet, der für eine solche Aufnahme eigentlich nötig gewesen wäre.

Pano SetupAls Indexer habe ich nur die leichte und sehr flache Panoramaplatte des neuen Novoflex »VR Slim« Systems mitgenommen, die »Panorama 48«, die ich mit einer kleinen und ebenfalls sehr leichten Arca-Swiss-Klemme von Sunwayfoto kombiniert habe (Die ebenfalls neue »PANORAMA=Q 48« hatte ich noch nicht zur Verfügung. Sie kombiniert inzwischen genau das in einem Teil.). Für den oberen Teil diente der PT4Pano KISS, der eigentlich für mein Samyang-Fischauge konfektioniert war. Da sowieso klar war, dass für den Vordergrund maskiert werden musste, habe ich hier sowohl den falsch eingestellten No-Parallax-Point vernachlässigt als auch die Kamera einfach um ihre Stativschraube auf- und abgeneigt.

In einem solchen Fall kann man ausnahmsweise Fünfe gerade sein lassen.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Zylindrisches Panorama
Bildanzahl: 
72
Brennweite (35mm): 
55,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Zeiss Sonnar T* FE 55 mm ƒ/1,8 ZA
Panorama-Kopf: 
PT4Pano KISS + Sunwayfoto DDC-26 + Novoflex Panorama 48
Stativ: 
Novoflex TrioPod mit Skistöcken

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.6
Stitching: 
PTGui 10.0.7
Post Production: 
Photoshop CC 2014 + Pano2VR 4.5.1
Buch / DVD / Beispiele: 

Main Tower Frankfurt

Die öffentlich zugängliche Besucherplattform auf dem Main Tower in der Frankfurter Innenstadt ist eine 1A-Panorama-Location. Für ein paar Euro geht es auf 200m hinauf, wo der Blick über die Wolkenkratzerlandschaft des Bankenviertels und das Umland mit Flughafen und Taunus geht. Auch der Tiefblick ist sehr lohnend.

Hier konnte ich später auch noch eine Nachtaufnahme von dort oben machen.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
5
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 5D MkIII
Objektiv: 
Canon EF 8-15mm ƒ/4 L USM
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Benro Travel Angel II C1692TB0 Carbon

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.4
Stitching: 
PTGui 10.0 beta 5
HDR / Fusion: 
Photoshop CC + Camera Raw 8.4
Post Production: 
Photoshop CC + Pano2VR 4.5b2
Buch / DVD / Beispiele: 

Schönbrunn - Neptunbrunnen

Um ein freistehendes, langes Hochstativ zu haben, muss man entweder ein spezielles Stativ kaufen, was meistens relativ teuer und auch oft schwer transportabel ist.

Man kann aber auch den Weg gehen, einen Pole (langen Mast) auf einem normalen Stativ zu befestigen. Damit ist man in der Regel leichter unterwegs. Dafür gibt es allerdings nur sehr wenige fertige Lösungen, wie die von Nodal Ninja mit dem Carbon Fiber Pole 2 oder 3 mit entsprechenden Adaptern für Stative.

Hochstativ SetupIch habe schon längere Zeit in dieser Richtung experimentiert und bei diesem Panorama im Schönbrunner Schloßpark ein neues Setup getestet.
Dafür mußte mein altes 455er Manfrotto-Stativ herhalten, das ich ein wenig modifiziert habe. An den Beinverschlüssen habe ich diverse Schrauben durch Ringschrauben ersetzt, um einmal das Stativ selbst in breitbeiniger Stellung mit drei kurzen Stahlseilen an der Mittelsäule zu einer sehr stabilen Basis für das ganze Setup zu machen und dann, um dort die Nodal Ninja Guy Wires als Abspannung des PT4Pano Monopods einzuhängen.

Dieses Setup trägt freistehend die Canon 5D MkIII mit dem 8-15er Fisheye in knapp 5m Höhe zuverlässig und braucht nur kurze Zeit nach einer Drehung, um sich zu beruhigen. Das Ganze ist auch tauglich für lange Belichtungszeiten und/oder (nicht zu heftige) windige Verhältnisse.

Vorteil dieser Lösung ist das relativ geringe Gewicht. Zudem passen Stativ und Carbon-Monopod zusammengeklappt gemeinsam in eine Stativtasche. Außer dem Fotorucksack braucht man so kein drittes Gepäckstück.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
13,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 5D MkIII
Objektiv: 
Canon EF 8-15mm ƒ/4 L USM
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Manfrotto 455B mit PT4Pano MonoPod

Software

Pre Production: 
Lightroom 5.4
Stitching: 
PTGui 10.0 beta 3
HDR / Fusion: 
Photoshop CC + Camera Raw 8.4
Post Production: 
Photoshop CC + Pano2VR 4.5b
Buch / DVD / Beispiele: 

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