Landschaft

Keesboden - Obersulzbachtal

Ein weiteres Panorama mit dem neuen Tokina SZ 8mm ƒ/2.8 Fisheye, diesmal aus dem hinteren Obersulzbachtal im Nationalpark Hohe Tauern.

Ein strahlend schöner Tag beim »Keesboden«, einem kargen Gletschervorfeld, bot die Gelegenheit, den Blendenstern und das Gegenlichtverhalten der kleinen und kompakten Linse zu testen. Sie neigt zu einer Reihe von Linsenreflexen und kann sich in dieser Hinsicht sicher nicht mit hochwertigeren und wesentlich teureren Objektiven wie dem Canon EF 15mm ƒ/2.8 messen. Trotzdem schränkt das ihre Brauchbarkeit überhaupt nicht ein, denn der große Bildkreiswinkel von ~190° sorgt auch bei 4 Aufnahmen rundherum für soviel Überlappung bei benachbarten Bildern, dass sich praktisch alle Reflexe allein mit der Maskierung in PTGui beseitigen lassen. Eine Retusche in Photoshop ist nicht nötig.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
1
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R IV
Objektiv: 
Tokina SZ 8mm ƒ/2.8 Fisheye
Panorama-Kopf: 
PT4Pano+Sunwayfoto+Cullmann
Stativ: 
Novoflex BasicPod mit Wanderstöcken

Software

Pre Production: 
Adobe Lightroom Classic CC 11.4.1
Stitching: 
PTGui 12.13
Post Production: 
Pano2VR 6.1.14
Buch / DVD / Beispiele: 

Nacht in den Bergen

Für diese 360°x180°-Nachtaufnahme wollte ich nicht so viel Zeit investieren wie z.B. bei diesem Panorama, weil die Sichtverhaltnisse durch Dunst und Wolkenfelder nur mittelprächtig waren.
Durch den Verzicht auf eine Nachführung waren bei 21mm Brennweite an einem 60-Megapixel-Sensor nur max. 5 sec Belichtungszeit möglich. Also habe ich dann mit 3200 ISO auskommen müssen, ohne ziehende Sterne zu bekommen.

Sternhimmel reagieren relativ empfindlich auf diverse handelsübliche Anti-Rausch-Werkzeuge. Deshalb habe auf deren Einsatz verzichtet und ich die Originalgröße des Panorama nach dem Stitching (35.592 x 17.796 Pixel) auf 14.000 x 7.000 Pixel heruntergerechnet, um das Rauschen etwas zurückzudrängen. Natürlich ist eine solche Aufnahme nicht zu vergleichen mit solchen, bei denen man eine Nachführung (Tracker) benutzt oder Bilderstapel (Stacks) aufnimmt.

Der Himmel ist in Form von Einzelbildern mit 5 sec, ƒ/2.8 (Offenblende) und 3200 ISO belichtet worden, die Aufnahmen für den Boden/Vordergrund erfolgten wegen des reichlichen Kunstlichts mit 3 Aufnahmen bei Belichtungszeiten von 0.3, 1.3 und 5 sec. Das Panorama ist in einem Durchgang aufgenommen. Auch das Stitching konnte ich einfach halten. Eine Maske zwischen HImmel und Boden war nicht nötig. Die relativ kurze Gesamtdauer der Aufnahme hat noch kaum Versatz zwischen den Einzelbildern durch den bewegten Sternhimmel produziert.

 

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
24
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
21,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony a7R mk4
Objektiv: 
Carl Zeiss Loxia 21mm ƒ/2.8
Panorama-Kopf: 
Novoflex+Sunwayfoto
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Adobe Lightroom Classic 2022
Stitching: 
PTGui 12.11
HDR / Fusion: 
Adobe Lightroom Classic 2022
Post Production: 
Adobe Camera Raw 14.3 + Photoshop CC 2022 + Pano2VR 7.0 b4a
Buch / DVD / Beispiele: 

Schönbrunn - Kammergarten

Dieses erste Panorama, das ich mit dem neuen Tokina SZ 8mm ƒ/2.8 aufgenommen habe, zeigt einen Teil des sogenannten »Kammergartens« in den Parkanlagen von Schloß Schönbrunn in Wien.
Ich haben einen Tag mit viel Sonnenschein abgewartet, u.a. um das Kontrastverhalten der Linse zu testen.
Leider war es sehr windig und die gemachten Belichtungsreihen haben durch reichlich Bewegung im Bild eine HDR-Ausarbeitung eher sinnlos gemacht. So habe ich den hohen Motivkontrast durch eine normale Behandlung mit Adobe Camera Raw geschickt. Daher der etwas HDR-mäßige Look.

Das Objektiv ist bei den üblichen ƒ/8 noch knapp scharf genug für den 60-Megapixel-Sensor der Sony a7R mk4. Die rot-/grüne chromatische Aberration ist in Lightroom/Camera Raw gut korrigierbar, die violetten Säume (»Purple Fringe«) am Rand des Bildkreises sind dagegen markant. Ganz korrigieren lassen sie sich nicht, ohne das Gesamtbild in Mitleidenschaft zu ziehen, aber sie verschwinden Dank des großen Bildwinkels (~190°!) beim Stitching in den Überlappungsbereichen zwischen den benachbarten Bildern.

Durch den großen Bildwinkel ergibt sich auch eine recht gute Bildqualität im Zenit, die einen extra Shot nach oben erübrigt.

Neigt man die Kamera 10° nach oben wie in diesem Beispiel, so hat man im Zenit einen sehr großen Überlappungsbereich. Trotzdem bleibt im Nadir nur ein sehr kleines Loch für die Retusche übrig. Beim Beispielpanorama bleibt das Loch mit einen Abmessungen innerhalb des Stativkopf-Durchmesser von 60mm (!).

Das Tokina SZ 8mm hat neben dem großen Bildwinkel den weiteren Vorteil, dass es durch die reale Brennweite mit 10,6 mm zu einem »Fast-Porträt-Fisheye« wird, mit einer relativ guten Ausnutzung des Sensors entlang der langen Seite. der Bildkreis ist mit 31,1mm relativ groß. Der  »Fisheye Faktor«, der beim Optimieren des Stitchers (PTGui) berechnet wird, liegt bei -0,5. Das weist auf die so genannten »flächentreue« Projektion hin, die für ein allgemein gutmütiges Verhalten in Bezug auf die Genauigkeit beim Stitching steht. Die Kontrollpunktabstände bestätigen das.
Schon wie bei den neueren Exemplaren des altgedienten 10-17mm-APS-C-DSLR-Fisheye-Zooms (mit und ohne Sonnenblende) hat Tokina hier den Gebrauch der Linse am Vollformat mitbedacht und die Sonnenblende abnehmbar gemacht. Mit Sonnenblende benutzt man es als diagonales Fisheye an einer APS-C-Kamera (180° Bildwinkel von Ecke zu Ecke).

Angesichts des moderaten Preises (ca. 330 € mit Stand Anfang Juni 2022), des geringen Gewichts (301 gr. inkl. Kappen und Deckel) und der kompakten Abmessungen ist das Objektiv eine lohnende Investition für Panoramafotografen, die mit einem Porträt-Fisheye bei schnellen 4 Aufnahmen eine volle Sphäre produzieren wollen. Das Objektiv kommt sehr wertig in Look und Haptik daher und ist komplett aus Metall.

An der Sony a7R mk4 liefert dieses Fisheye sehr ordentliche 17.600 x 8.800 Pixel ab, was erstaunlich gut ist für nur 4 Aufnahmen.
NB: In diesem Beispiel waren es 6 Aufnahmen: eine zusätzlich für das Ausmaskieren von Passanten und eines für den Boden zur Entfernung des Stativs.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
1
Brennweite (35mm): 
8,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony a7R mk4
Objektiv: 
Tokina SZ 8mm ƒ/2.8 Fisheye
Panorama-Kopf: 
Novoflex+Sunwayfoto
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Adobe Lightroom Classic 2022
Stitching: 
PTGui 12.11
Post Production: 
Adobe Camera Raw 14.3 + Photoshop CC 2022 + Pano2VR 6.1.14
Buch / DVD / Beispiele: 

Hirschkögele

Eine schon ziemlich alte Aufnahme (2012), die ich aus dem Archiv ausgegraben habe, um sie mit aktueller Post Production Software auszuarbeiten und vor allem um die neueste Beta-Version von PTGui zu testen (12.0b14).
Endlich geht mit dem neuen, großartigen Seam Blender, der sich selbst den optimalen Weg für die Bildanschlüsse auch bei bewegten Bildinhalten sucht (wie hier an einem föhnigen Tag mit lebhaften Wolkenzug), auch wieder HDR ohne fix verriegelte Bilder. Hier habe ich ein Einbeinstativ benutzt, wodurch die Einzelbilder der Brackets nicht deckungsgleich sind. PTGui bekommt das mühelos hin. Es sind keine Masken nötig und auch keine Retusche (hier außer für den Boden).

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisch
Bildanzahl: 
4
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
12,00mm

Hardware

Kamera: 
Canon EOS 7D Mk1
Objektiv: 
Sigma 8mm f3.5 EX DG Fisheye
Panorama-Kopf: 
Agnos RingT
Stativ: 
Gitzo Basalt GM2942 Einbein

Software

Pre Production: 
Adobe Lightroom Class CC
Stitching: 
PTGui Pro 12.0 beta 14
HDR / Fusion: 
Adobe Camera Raw 13.0.2
Post Production: 
Pano2VR 6.10 +Adobe Photoshop CC 2021
Buch / DVD / Beispiele: 

Forcelles

Auf dieser langen Wanderung war nur ein sehr kleines und leichtes Equipment im Rucksack. Das Panorama zeigt eine der bekanntesten Szenerien in den Dolomiten mit dem Blick in die Nordabstürze der Sella-Gruppe, von der Gegend zwischen dem Grödner Joch und Kolfuschg aus gesehen.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisch
Bildanzahl: 
8
Belichtungen: 
1
Brennweite (35mm): 
10,75mm

Hardware

Kamera: 
Sony a6000
Objektiv: 
7Artisans 7,5mm ƒ/2,8 Fisheye
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja R10
Stativ: 
Novoflex BasicPod mit Wanderstöcken

Software

Pre Production: 
Adobe Lightroom Classic CC
Stitching: 
PTGui 11.25
HDR / Fusion: 
keines
Post Production: 
Adobe Camera Raw 10.5
Buch / DVD / Beispiele: 

Nacht im Toten Gebirge

Diese Aufnahme ist ein Beispiel meiner sporadischen Versuche, hochaufgelöste, rauscharme Nachtpanoramen zu produzieren. Nach einer Reihe von Überlegungen und Experimenten, vor allem mit Software, gab es zuletzt bei einem kurzen Besuch im Toten Gebirge, einer recht dunklen Ecke von Oberösterreich, eine passende Gelegenheit, das auf Verdacht mitgenommene Werkzeug einzusetzen.

Die Aufnahme war so angelegt, dass zuerst der Himmel mit einem Tracker (auch »Nachführung«) aufgenommen wird (hier der iOptron SkyTracker Pro), der den Panoramakopf nebst Kamera und Objektiv mit der Erdrotation mitdreht. Dabei habe ich den recht ökonomischen Ansatz von 8 Bildern pro Richtung für ein späteres Stacking gewählt. Die 9 Bilder mit +30° decken bei 21mm einen großen Teil des Himmel ab, wobei die unteren Bildkanten immer unter dem Horizont liegen. Die Aufnahmedaten: 15 Sekunden, ISO 3200, ƒ/2.8 (Offenblende).

Für den Boden habe ich nur 0° statt -30° gewählt, weil der Horizont bei Wald und Gebirge sonst seperate Aufnahmen erfordert hätte, damit der ruhende Horizont komplett auf allen Bodenaufnahmen, die nicht getrackt wurden, zu sehen ist. Die Aufnahmedaten für die 9 Bodenbilder: 30 Sekunden, ISO 6400, ƒ/2.8. Der Nadir blieb offen, weil sich der recht gleichmäßige Asphalt leicht retuschieren ließ und zudem nicht bildwichtig war.

Ergebnis sind dann zwei Bildsätze für den starren Boden und den bewegten Himmel. Diese wurden in Lightroom zuerst gesichtet, in Capture One (ein erster, gewöhnungsbedürftiger, aber sehr interessanter Test für mich!) von RAW zu TIFF konvertiert. Capture One eliminiert bei der Raw-Konvertierung im Gegensatz zu Lightroom zuverlässig alle »Hot Pixel«, die bei hohen ISO-Werten und langen Belichtungszeiten unweigerlich hervorkommen und sich später nur schwer bzw. mühsam retuschieren lassen.

Für die nun folgende Rauschbehandlung habe ich die professionelle Astro-Fotografie-Software PixInsight eingesetzt, mit der ich mich schon länger beschäftige und mit der ich schön langsam warm werde, ist sie doch massiv technischer und komplexer als Photoshop.

Die Himmelsbilder wurden damit in 8er-Paketen aneinander ausgerichtet, was bei der hohen Auflösung auch mit einer Nachführung Pflicht ist. Dann werden diese 8er-Pakete zusammengerechnet mit einer gewichteten Durchschnittsformel, die das Rauschen erheblich reduziert, ohne dabei Schärfeverluste hinnehmen zu müssen. Das ist das eigentliche »Stacking«. Angenehmerweise verschwindet dabei auch gleich der rege Flug- und Satellitenverkehr am Himmel fast vollständig, weil vor der Durchschnittsbildung alle Ausreisser gelöscht werden, also Pixel, die nur auf einem Bild komplett anders aussehen bzw. stark vom Durchschnitt abweichen.
Das ist auch der Grund, warum es sehr viel vorteilhafter ist, 8 Bilder mit 15 Sekunden zu belichten als ein einziges mit 2 Minuten, selbst wenn der Tracker problemlos 2 Minuten Belichtung mit scharfen Sternen erlauben würde. Dieses Einzelbild wäre dann voll mit Lichtspuren und dessen Langzeitrauschen nur mit Photoshop-Filtern zu bekämpfen, die praktisch alle den Sternhimmel mit ihren Artefakten zerstören.

Die aus dieser (relativ zeitintensiven, aber wichtigen und lohnenden) astrofotografischen Vorbereitung entstanden Bilder wurden dann noch kurz in Adobe Camera Raw bearbeitet und farbkorrigiert und darauf in PTGui gestitcht, wobei hier nicht pauschal Kontrollpunkte gesetzt werden dürfen, sondern nur paarweise für Boden und Himmel getrennt. Himmel und Boden werden dabei nur grob mit wenigen Punktpaaren aneinander ausgrichtet, weil sie durch die scheinbare Himmelsrotation gar nicht genau passen können. Beine Bildteile werden dann von PTGui getrennt als PSD-Dateien mit Ebenen gerendert und schließlich in Photoshop mit sauberen Masken zusammengefügt.

Beim Finishing in Photoshop habe ich dann noch viel Wert darauf gelegt, die Nachbearbeitung speziell der Milchstrasse so dezent wie möglich anzugehen und mich viel eher am visuell Erlebten zu orientieren als an den völlig überbearbeiteten Milchstrassenfotos, die aktuell überall zu sehen sind.

Das Ergebnis ist ein rauscharmes 365-Megapixel-Panorama mit 360° x 180°.

Sowas macht man nicht jeden Tag, aber der Zusatzaufwand an Prozessen und Zeit ergibt eine wesentlich höhere Qualität und es lohnt sich sehr, wenn man eine gute Nacht mit einer schönen Stimmung und an einer feinen Location erwischt und wo neben der technischen Herausfordung eines solchen Projekts an sich auch einige Stunden Arbeit in der faszinierenden Stille einer nächtlichen Landschaft dazukommen :-)

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
19
Brennweite (35mm): 
21,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Carl Zeiss Loxia 21mm ƒ/2.8
Panorama-Kopf: 
pocketPANO VARIO
Stativ: 
Novoflex TrioPod + iOptron Sky Tracker Pro

Software

Pre Production: 
Lightroom Classic CC 2018 + Capture One 11 + PixInsight 1.8
Stitching: 
PTGui 11.6
Post Production: 
Photoshop CC 2018 + Pano2VR 6 beta 4
Buch / DVD / Beispiele: 

Pilatus - Esel

Hervorragend klarer Herbsttag auf dem Pilatus, dem Hausberg der Schweizer Stadt Luzern mit einer weiten Aussicht auf die Innerschweiz und das Berner Oberland. An einem solchen Tag, noch dazu einem Wochenende mit langfristiger Schönwetteransage, war die größte Herausforderung die große Dichte an Touristen, mit denen ich das Gipfelplateau teilen musste. Das hat zuerst eine überlegte Aufnahme-Reihenfolge und ein schnelles Reagieren auf gerade freie Abschnitte in der Aussicht sowie eine Menge Reserveaufnahmen erfordert und später dann eine ganze Reihe von Masken beim Stitching mit PTGui nötig gemacht. Zu den erforderlichen 18 Aufnahmen (8 x +30° und 8 x -30° sowie zwei Bilder von der Seite zum Entfernen des Stativs nebst seinem Schatten) kamen hier 6 weitere Bilder für das Maskieren von Personen dazu. So konnte ich das im Bild befindliche Publikum auf wenige, länger stillstehende Menschen reduziert.
Natürlich bietet sich ein solches Gipfelpanorama geometrisch für eine stereografische Projektion (»Little Planet«) sehr an.

Zum Einsatz ist hier eine kompakte, relativ leichte Ausrüstung gekommen. Das Stativ besteht aus Komponenten des TrioPod-Systems von Novoflex (siehe auch hier): Die Stativschulter TrioBalance ist mit Carbonbeinen versehen. Darauf sitzt die Index-Panoramaplatte PANORAMA Q=6/8 II, eingestellt auf 8 Schritte für 360°. Da die Kamera wegender Weitwinkligkeit des 15mm Voigtländer nicht gerade nach oben schauen muss und somit nicht durch den L-Winkel »durchdrehen« muss, kann dieser kleiner bzw. weniger hoch gewählt werden (hier die neuere Bauform).
Der Neigeteil dieses 2-achsigen Kopfs besteht aus Teilen von Sunwayfoto. Da dieser chinesische Hersteller sich wie Novoflex an den Arca-Swiss-Standard hält, lassen sich die Produkte beider Hersteller hervorragend miteinander kombinieren. Dabei zentrieren Sunwayfoto-Schienen und -platten in Novoflex-Klemmen ziemlich genau. Hier habe ich für die Neigeachse die sehr kleine und flache, nicht rastende Panoramaplatte DDH-02 verwendet. Der obere Arm des Systems ist eine kurze Arca-Swiss-Schiene mit einer fest angebauten Klemme (DMP-100), ebenfalls von Sunwayfoto.
Auch der L-Winkel, der die Sony a7R exakt und winkelgenau in Position hält, ist von Sunwayfoto.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
17
Brennweite (35mm): 
15,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Voigtländer 15mm ƒ/4.5 Super Wide Heliar III mit Novoflex NEX/LEM-Adapter
Panorama-Kopf: 
Novoflex VR-System Slim
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom CC 2015.10.1
Stitching: 
PTGui 10.0.16
Post Production: 
Pano2VR 5.2.3 + Photoshop CC 2018
Buch / DVD / Beispiele: 

Rigi Kulm Hotel

Auf einem der feinsten Aussichtsberge der Alpen ist natürlich auch der Blick aus dem Zimmer sehr nett. Beides, Ausblick und Innenraum, auf einem Panorama zu verbinden, war hier die Aufgabe, die ich mir gestellt habe. Spannend war es, mich selbst aus dem Bild zu halten, denn es gab harte Schatten vom Fenster und Einiges an Glasflächen, in denen ich mich nicht spiegeln wollte :-) .

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
8
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
12,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Samyang 12 mm f/2.8 ED AS NCS Fisheye + Novoflex NEX-EOS-Adapter
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom CC 2017
Stitching: 
PTGui 11.0 beta 3
HDR / Fusion: 
PTGui 11.0 beta 3
Post Production: 
Pano2VR 5.2.3 + Photoshop CC 2018
Buch / DVD / Beispiele: 

Neualplseen - Zettersfeld

Diese Panoramaaufnahme ist wieder mal mit »kleinem Besteck« aufgenommen: Die kleine Sony a6000 mit dem Samyang 8mm Fisheye passt bequem in einen kleinen Rucksack.

Die Neualplseen sind eine überaus reizvolle, in etwa 2.460 m Höhe gelegene, kleine Gruppe von Seen in der Nähe Skigebiets »Zettersfeld« oberhalb des Osttiroler Bezirkshauptorts Lienz.

Als Unterbau und Stativ dienten hier der Nodal Ninja Ultimate R1 und das Novoflex TrioPod, dessen Stativbeine die passenden Ski- und Wanderstöcke waren. Die waren ohnehin dabei, denn es gab im September 2017 in weiten Teilen der Alpen mitunter winterliche Verhältnisse bereits weit unterhalb 2.000 m Seehöhe.

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Sphärisches Panorama
Bildanzahl: 
9
Belichtungen: 
3
Brennweite (35mm): 
12,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony a6000
Objektiv: 
Samyang 8mm ƒ/2.8 V2
Panorama-Kopf: 
Nodal Ninja Ultimate R1
Stativ: 
Novoflex TrioPod m. Skistöcken

Software

Pre Production: 
Lightroom CC 2015.12
Stitching: 
PTGui 11.0 beta 3
HDR / Fusion: 
PTGui 11.0 beta 3
Post Production: 
Pano2VR 5.2.2 & Photoshop CC 2017
Buch / DVD / Beispiele: 

Rigi – XXL

Dieses sehr hoch aufgelöste Panorama über einen größeren Teil des Schweizer Alpenbogens entstand mit der Sony a7R und dem Carl Zeiss Sonnar T* 135mm ƒ/2.8 zusammen mit dem Mutar II 2x Telekonverter. Die 49 Einzelaufnahmen mit je 36 Megapixeln ergeben eine Gesamtgröße von 168.628 x 7.491 Pixeln (1,26 Gigapixel). Ein Druck mit den üblichen 300 dpi wäre 14,27 Meter breit! Es zeigt sich hier, dass die große Bildschärfe dieser alten, für das Contax/Yashica-Spiegelreflexsystem entwickelten Objektive auch moderne, hochauflösende Sensoren bedienen kann.

Der 70 km entfernte Säntis-Gipfel Die Bergstation auf dem knapp 70km entfernten Säntis-Gipfel in der maximalen Zoomstufe dieses Panoramas

Aufnahmedaten

Pano-Typ: 
Teilpanorama
Bildanzahl: 
49
Brennweite (35mm): 
270,00mm

Hardware

Kamera: 
Sony A7R
Objektiv: 
Carl Zeiss Sonnar T* 135mm ƒ/2.8 + Mutar II 2x Telekonverter
Panorama-Kopf: 
Novoflex VR-System PRO II
Stativ: 
Novoflex TrioPod

Software

Pre Production: 
Lightroom CC 2015.8
Stitching: 
PTGui 10.0.15
Post Production: 
Photoshop CC 2017
Buch / DVD / Beispiele: 

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